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Bericht & Bilder von der Schlussfahrt 2016

Die diesjährige Schlussfahrt fand ausnahmsweise von vornherein am dritten Oktober-Sonntag statt, da ein Grossteil meiner Helfer signalisierte, dass sie am zweiten Weekend in den Ferien oder sonstwie abwesend waren. Arthur machte den Vorschlag, dass wir diesmal zu einem Nebel-sicheren Ort fahren sollten, falls es wie oft im Oktober wieder Hochnebel haben sollte. Denn die Kälte der letzten «Fahrt ins Graue» steckte mental immer noch in Knochen …

Sonntag, 16.Okt. 2016 kurz vor 9 Uhr 


So präsentierte sich das Haus bei der Ankunft

Da ich spät war mit meiner Anfrage an die «Luegeten» für das Frühstücksbuffet, zu spät, musste ich einen Korb einstecken und mich für einen neuen Startplatz auf die Suche machen. Das Zürcher Oberland schien mir der richtige Ort und dabei konnten wir auf der Durchfahrt die «Luegeten» grüssen. Wie immer meldete ich mich bei Fahrlehrer-Kollegen, da diese die Gegend besser kennen und ich machte mich auf den Weg. In der Wanne ob Stäfa, im heutigen American Bar & Restaurant Sunshine Hill wurde ich fündig. Bei guter Sicht kann man sogar hinüber schauen von diesem in ähnlicher Lage liegenden Ausgangspunkt.


Was für ein Wetterglück an der «Schlussfahrt'16»

Da es in diesem Jahr kein Verschiebedatum gab (mehr dazu unten) mussten wir ganz einfach hoffen: Frühmorgens sah es noch ziemlich neblig aus, aber um 11 Uhr beim Start schien die Sonne und nur über dem Zürichsee hingen noch ein paar Nebelfetzen! Und überall, wo wir hinkamen, löste sich der Nebel gleich auf ....
Meine Anfahrt ging diesmal über den Zürichsee, mit der Fähre Horgen-Meilen
.





So startete ich diesmal mit einer frühen Fahrt auf der Fähre über den Zürichsee von Horgen nach Meilen. Grau dominierte auch diesmal, aber der Nebel lag tief und die Auflösungschancen standen gut, da er gar noch tiefer lag als es in den Prognosen angekündigt wurde. Milena, unsere Vespa-Fahrerin, musste an diesem Sonntag arbeiten und sie erklärte sich bereit, Sigrid bei uns in Thalwil abzuholen und sie mit dem Auto nach Stäfa zu bringen. So konnte Sigrid als Soziusfahrerin bei mir auf der GoldWing nochmals eine Schlussfahrt miterleben.

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Von der Fähre dem See entlang bis nach Stäfa dominierte weiterhin das Grau, aber über dem See machten sich erste Löcher bemerkbar, wo die Sonne drückte. Meine Hoffnung stieg, dass es bis zu unserem Start um 11 Uhr schönes Wetter sein dürfte. Als ich in der Wanne eintraf, war ich natürlich nicht der erste – aber immer noch rechtzeitig, um ein planloses Parkieren der Maschinen zu verhindern. So stellten dann alle den Töff auf den vorgesehenen Parkplatz unterhalb der Strasse. So konnten wir dann gut die Gruppen bei der Abfahrt bilden und mussten nur nach rechts einbiegen. Aber dies wussten ja nur die Tourguides, denn niemand ausser ihnen konnte ahnen, wo uns diese «Fahrt ins Blaue» mit unbekannten Ziel hinführen würde.


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Bilder geschossen anlässlich der Ankunft vor 9 Uhr



Milly im Anmarsch - zum Frühstück, nur!

Da es für mich immer schwierig ist, dem Gastgeber die Anzahl von 20 Personen an Frühstücksteilnehmern zu garantieren, kommt seit Jahr und Tag auch Milly, im letzten Jahr zusammen mit ihrem Freund, zum gemeinsamen Frühstücksbrunch. Ihr Freund Edy hat eine schwierige Zeit hinter sich, da der Tumor im Halsbereich auf Speis- und Luftröhre drückt, so dass ihm eine Magensonde verpasst werden musste und er sich nun wie Sigrid künstlich ernähren muss.



Auf zum Frühstücksbuffet ... - 8tung, fertig, los!

Bevor es losgeht, muss ich jeweils das Brunch-Buffet fotografieren. So stürmte ich sofort ins Restaurant, wo mich Herr Rajadurai erwartete: Er hatte mit seiner Crew versucht, uns ein möglichst attraktives Frühstücksbuffet herzurichten. Dem Namen entsprechend hatte er neben den bestellten Scrambled eggs und Spiegeleiern auch noch gebratener Schinken, Würstchen und Speck vorbereitet. Nach und nach kamen auch die Teilnehmer rein und setzten sich an die verschiedenen Tische, um kulinarisch zuzuschlagen.

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Mir blieb die Ehre, um 9 Uhr das Frühstücksbuffet zu eröffnen: Vorher hatte ich traditionell das Gebotene fotografiert. Anderes Haus, anderes Buffet!


Jeder wurde bestimmt satt, ich fand die Auswahl beim Brot, entweder Gipfeli oder Baguette, etwas mager. Wir sassen in einem eigenen Raum, was das Zusammengehörigkeitsgefühl unterstützte.
Auch Vincent und Sara kamen zum Frühstück mit ihrer Tochter Céline - Vincent nahm die Gelegenheit wahr, um nochmals seine Honda GL1500 F6 «Valkery » zu bewegen. Ich habe ihm gesagt, dass er sich bei dieser Wahl nie mehr ein anderes Motorrad kaufen muss, es hält das Leben lang hin und er ist damit, glaub' ich, ganz glücklich geworden. Sara fuhr dann nach dem Frühstück wieder mit dem Auto zurück, während uns Vincent noch bis zum Apéro erhalten blieb.



Schliesslich traf Milena mit Sigrid ein und sie nahmen bei Milly und mir am Tisch Platz. Für Sigrid ist es ein grosser Kraftaufwand, denn inzwischen entschwinden die Kräfte nach und nach auch in den Beinen! Beim Autofahren, wie auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln trägt sie eine Hauskrause, um ihren Kopf zu stabilisieren, da ihr Kopf den Halsmuskeln grosse Schwierigkeiten bereitet. Es sind nun schon eineinhalb Jahre her, dass sie nur noch mit den Augen essen darf. Gerne streckt sie ihre Nase tief in eine Kaffeetasse, um wenigstens den Geruch aufzunehmen, was ihrem Gaumen verwehrt bleibt.




Zeit für Aufbruch und Gruppeneinteilung



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Gruppeneinteilung für die Ausfahrt

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Die Gruppen sind den Guides zugewiesen


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Auf geht's auf die Fahrstrecke: Nebel ist weg!

Wenn Du aufs Bild «klick»st, kannst Du es in voller Grösse runterladen! 


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ab hier: Seite in Arbeit!

Anlässlich der Schlussfahrt sammelten wir einmal mehr für BuKi-Hilfe und es kamen Fr. 260.- zusammen, zusätzlich eine Einzelspende von Fr. 100.- - Sigrid und ich rundeten den Betrag auf 400 Euro auf. Anlässlich des 50.Geburtstages von Sigrid übergaben wir das Geld Heidi Haller. Mehr dazu hier




Sigrid ist inzwischen sanft entschlafen

Am Samstagabend 17.Dez. 2016 ist Sigrid im Spital Horgen sanft entschlafen.


Mit ihr habe ich eine wunderbare Lebensgefährtin verloren, aber zum Schluss war sie eingesperrt in ihrem Körper, konnte nicht mehr kommunizieren und so ist sie von ihren Leiden befreit!

Zurück bleibt in tiefer Trauer ihre Famile und ich, Urs Tobler

Link zur Seite «In memorium Siggi»

Bilder vom 21. Oktober 2016

«50 Jahre jung!» - willkommen im Club!



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