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Bericht & Bilder WB-Kurs Interlaken v. 16.Mai 2026

Bereits eine Woche vor dem Kurs stand fest, das Wetter vom ersten Datum werden wir nicht haben! Der Wetterbericht war katastrophal, in der Vorbereitung machte ich bereits Pläne für eine Alternativstrecke, falls es am Schallenberg schneien sollte ...

Bericht vom 2.WB-Kurs Interlaken: Bilder folgen!

Anfangs der Woche versandte ich die E-Mails: Da der Anfahrtstag auf den Freitag nach Auffahrt fiel, war davon auszugehen, dass wohl alle nicht arbeiten würden. So legten wir die Abfahrtszeit auf 14 Uhr, um die Strecke ohne Stress absolvieren zu können, und um unterwegs eine längere Aufwärm-Pause einzulegen.
In der Nacht vor dem Anreisetag traf das E-Mail von Roman ein, dass er mit einer Magen-Darm-Grippe im Bett liegen würde. Yannis, der für einen ausländischen Arbeitgeber tätig ist, meldete die eigene Anfahrt über die Autobahn nach getaner Arbeit.

Eintreffen der beiden deutschen TN an Auffahrt

Klaus, der schon einige Kurse bei mir besucht hatte, brachte diesmal seinen Kumpel Stephan mit. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren sie aufgrund des Niederschlagsradars erst um 14 Uhr in Reutlingen los und trafen bei mir gegen 19 Uhr ein. Stephan hatte sich ein B&B-Zimmer in Oberrieden organisiert, während Klaus wieder in meinem Gästezimmer übernachtete. Wir begaben uns zum Abendessen in die Quartierbeiz «Grundstein» bei mir um die Ecke, wo wir wie immer hervorragend assen und bewirtet wurden.
Gegen 23 Uhr luden wir Stephan wieder an der Seestrasse ab, während wir das Auto in der Tiefgarage verstauten. Es fand kein Niederschlag statt, nicht bei ihrer Anfahrt, nicht beim Gang ins Restaurant und auch nicht bei der Heimkehr. Was würde uns wohl bei der Anfahrt nach Interlaken erwarten?



FR: Frühstück, Besuch bei Lindt und in der Migros

Kurz nach 9 Uhr traf Stephan bei uns an der Albisstrasse ein. Diesmal war ich der Gastgeber und ich hatte entsprechend vorgesorgt: Im Ofen wurde ein Frischback-Zopf und Frischback-Weggli fertig gebacken, zum Lachs gab es auf den Tipp von Klaus warme harte Frühstücks-Eier. Käse, Schinken, Konfitüre - alles, was sich in meinem Kühlschrank und sonst im Schrank befindet, landete auf unserer Frühstückstafel.
Danach wünschte sich Klaus noch einen Einkaufsbummel im Fabrikladen von Lindt & Sprüngli in Kilchberg. Den Kaffee holten wir uns im Migros Rüschlikon beim Park im Grüene. Die Zeit verfloss im Nu und das Wetter war durchzogen. Zwar war es noch immer trocken, doch was würde uns am Nachmittag erwarten?



Anfahrt: Wetter-Aussichten laut Langzeitprognose

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Start und Zusammentreffen in Uitikon-Waldegg

Es war nicht nur der angekündigte Regen (bis 8 mm Niederschlag in der Stunde um 16/17 Uhr), es war auch die Kälte, welche von uns die komplette Ausrüstung abverlangte. Da Klaus am Abend zuvor noch 20-30 Extra-Kilometer um die Stadt Zürich eingelegt hatte, war er bereits auf Reserve: Also mussten wir uns erst zur Tankstelle in Thalwil begeben, bevor wir schliesslich den Uetlibergtunnel und ein Teil des Westrings befahren konnten, um noch einigermassen pünktlich auf dem Parkplatz bei der Passerelle in Uitikon-Waldegg einzutreffen. Es war genau dieser Tankhalt, der uns die geringe Verspätung eingebrockt hatte. Kaum angekommen, traf auch noch Cornelia ein. Es war kalt, aber TROCKEN! Wie lange sollte es wohl noch hinhalten?


V.l.n.r. Stephan's Suzuki SV 1000 (hinten im Leder), Klaus mit seiner Moto Guzzi, Transalp von Khash (vorne) und Honda CB 500 von Cornelia.

Der Start fand auf trockenen Strassen statt. Es war uns klar. dass es nicht so bleiben würde. In Muri AG hielten wir an der Tankstelle an, der Himmel verhiess nicht Gutes: Kurz danach änderte ich die Strecke, wir wechselten statt über Hitzkirch über Reinach im Seeland, doch im Wald in Richtung Schwarzenbach begann der Regen. Es war leichter Regen, der uns bis nach Malters begleitete. Ausgerechnet beim Aufstieg in die Rengg begann es imer mehr zu regnen, und im Entlebuch, bis zum Zwischenhalt in Schüpfheim, schiffte es so richtig hässlich.



An«klick»en: Übersichts-Bilder zu Grossformat

Nach der Aufwärm-, Pipi- & Verpflegungs-Pause hatte es aufgehört zu regnen: Die Strassen waren zwar überall nass, aber immerhin hatten wir nun wieder gute Sicht bei teilweise geöffnetem Visier, ohne dass es uns in die Fresse schifft ...
Auf dem Schallenberg dann gab es den obligaten Halt für das Gipfelbild. Was man nicht sieht, es war saukalt - mehr als 2-3 Grad dürften es wohl kaum gewesen sein.



Inzwischen waren die Strassen teilweise vom Wind getrocknet, so dass man bei guter Übersicht getrost wieder Schräglagen fahren konnte. Ab Oberlangenegg aber, egal ob nass oder trocken, waren wieder maximal 60 km/h angesagt bis hinunter nach Steffisburg. Wir waren gut im Fahrplan und da es nicht nach weiterem Regen aussah, entschlossen wir uns, dem rechten Thunersee-Ufer entlang, der touristisch interessanteren Variante zu folgen. Leider mit unabsehbaren Folgen ...

Unterwegs hielten wir bei einer Migros, da Cornelia noch ihre Regen-Ausrüstung mit wasserdichten Gummi-Haushalt-Handschuhen ergänzen wollte. Die Weiterfahrt entlang dem See war zwar interessant punkto alten und markanten Gebäuden, Pärken und schliesslich tollen Ufer-Partien, allein die Temposchilder nervten: 50-60-50-60 ... Dann kam endlich das Ende-Signal, aber Kurven und nasse Fahrbahnen liessen kaum höhere Geschwindigkeiten zu. Wir swingten unserem Ziel entgegen, als plötzlich die Gruppe abbrach: Nur noch Klaus war hinter mir auszumachen. Bei Gelegenheit hielten wir an und ein aufmerksamer Polizeiwagen aus der Gegenrichtung erkundigte sich nach unserem Grund. Bald sollten wir die netten jungen Berner Kantonspolizisten kennenlernen.

Da ich mit Klaus in einer Einfahrt angehalten hatten, die dann frei gegeben musste, wechselten wir zu einer Einmündung auf der linken Strassenseite. Ich entschloss mich, zurückzufahren, da nun doch einige Minuten vergangen waren. Unterwegs kam mir Cornelia entgegen. Dann traf ich auf die Unfallstelle. Khashs Töff hatten sie bereits weggefahren, während das Auto noch an der Unfallstelle stand, die nun von der Polizei abgesichert wurde. Stephan informierte mich, was geschehen war und ich wies ihn an, mit den anderen ins Hotel zu fahren. Ich würde mich um Khash kümmern. Erst informierte ich mich bei der Freundin des Autolenkers. Da kein Personenschaden entstanden war, half die Polizei das europäische Unfallprotokoll auszufüllen: Also kein Anzeige wegen «Nichtbeherrschen des Fahrzeugs», welche unweigerlich zu einm Führerausweisentzug geführt hätte. Ob wohl das «L» zu diesem Entscheid geholfen hatte?

Text in Bearbeitung


ab hier: Bericht & Bilder WB-Kurs Interlaken v. 25.Apr. 2026

Bericht und Bilder vom 25.April 2026 (in Arbeit)

Der Bericht zum Kurs ist fertig! Der 10-seitige Bericht in Deutsch ist als PDF [10'463 KB] -Download verfügbar! 


Bilder folgen!


Seite in Arbeit!

ab hier: 2025 und früher ...

Bei schönstem Wetter (... zum ersten Mal seit langem!) fand der Kurs in diesem Jahr statt, aber wir waren auch noch nie so spät im Jahr nach Interlaken gefahren. Auf dem Hinweg trafen wir auf viele landwirtschaftliche Fahrzeuge, denn im Entlebuch waren wir mittendrin in der Heusaison! In Schüpfheim trafen wir den geduldig wartenden Frank, wo wir eine kurze Kaffee- und Pinkel-Pause einlegten. 5 der insgesamt 12 TN waren auf eigene Faust unterwegs, so dass wir in der relativ kleinen Gruppe zügig vorwärtskamen. Ganz so zügig wie in den Vorjahren allerdings ging es nicht, denn inzwischen sind ausserorts die Geschwindigkeitstafeln mit Tempo 60 wie Pilze aus dem Boden gewachsen. Ob deswegen ein einziger Töfffahrer sich von einer Ausfahrt am Abend oder Wochenende abhalten lässt? Wohl kaum, aber sie weichen auf die noch kleineren Strassen aus, wo es sich nicht lohnt, ihnen wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit abzupassen. Ein ausführlicher, bebildeter Bericht folgt!

Seite in Bearbeitung

ab hier: Bericht und Bilder vom WB-Kurs Interlaken des Jahres 2023 (Veranstaltung 2024 ABGESAGT WEGEN SCHNEE!)


Der obligate Gipfelhalt auf dem Schallenberg, bei diesem Wetter von Hunderten an Töff-Fahrern besucht

Werbung für den WB-Kurs vom 13.Mai 2023



Neben mir waren elf Teilnehmende (ausschliesslich Männer!) gemeldet. Schon früh zeichnete sich ab, dass uns der Wettergott nicht hold sein würde. Am Tag selbst schiffte es dann vor allem am Vormittag, auch später am Abend zur Heimfahrt - aber immer hin fand die Anfahrt am Vorabend wie auch das Nachmittagsprogramm im Trockenen statt. Mehr dazu in Kürze ...

Den Tatsachen ins Auge schauen - brutal!



Bei der Besammlung in der Waldegg war die Welt noch in Ordnung: Bei schönem Wetter trafen alle TN rechtzeitig ein, so dass wir planmässig losfahren konnten. In Muri stiess noch Fritz zur Gruppe. Die Strecke kennen alle bereits, denn ich fahre mit kleinen Variationen immer etwa dieselbe Strecke, über Hitzkirch, Beromünster, Sempach nach Malters und die Rengg ins Entlebuch. In Wiggen legten wir einen Zwischen-, auf dem Schallenberg einen Fotohalt ein und in Thun bogen wir in die Strasse dem See entlang ab nach Interlaken. Den letzten Part legten wir auf der Autobahn zurück, wo wir vor Bönigen noch auftankten. Bei unserem Eintreffen im Oberländerhof in Bönigen war es gegen 20 Uhr. Immerhin brachten wir diese Fahrt im Trockenen hinter uns ...


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Yannis kam in diesem Jahr mit seiner neu erworbenen Suzuki GSX-R 750 nach Interlaken. Er hatte damit bereits im KT2 in Zug teilgenommen. Bei längerer Fahrt zeigte sich, dass die Sitzposition für ihn nicht so komfortabel ist und so bot ich ihm meine 1100-Pan European zum Tausch an, was mir total Spass auf den vielen Kurven vom Entlebuch bis nach Bönigen bereitete. Gipfelbild auf dem Schallenberg-Pass auf dem Weg nach Thun.



Nachdem alle das Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zum Nachtessen. Um es der Küche einfacher zu machen, einigten wir uns für «Schweinssteak auf Wallisser Art», mit Tomate und Käse überbacken. Es war ein friedlicher Abend des Zusammensitzens und Benzin Redens. Die Gastfreundschaft im Oberländerhof ist von einer ganz besonderen Ambience geprägt. Wenn da nur nicht die schlechten Wetterprognosen gewesen wären ...

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06.15 Uhr ging der Wecker: Der Blick nach draussen offenbart die Befürchtung pur! Tief hängende Wolken, prickelndes Klopfen der Regentropfen auf dem Balkontischchen - und das in den Bergen, keine grossen Hoffnungen. Gegen 7 Uhr beim Frühstück werden die Gedanken abgelenkt und solange man nicht zum Fenster rausschaut, beste Stimmung!



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07.45 Uhr war die Abfahrt angesagt. Mit einem Frotté-Touch versuchte ich die Sättel klar zu machen füt die TN: Aber es war aussichtslos, nach 30 Sekunden war es wieder so nass wie zuvor. Bis alle abfahrbereit waren, wurde es 07.55 Uhr und ich warnte noch, aus Erfahrung, vor der gedeckten Holzbrücke auf der Hinfahrt. Da war Frank mit seiner V-Strom flach gelegen, als ich es nicht extra erwähnte ... Wo trifft man noch auf Holzbrücken, und dann erst noch im Regen? Die Ankunft ohne Sturz dauert etwa 6-7 Minuten. Erst musste man sich wasserdicht anziehen, um dann nach 10 Minuten in der Baracke wieder alles abzulegen.




Normalerweise trifft man in der Baracke nur diejenigen, die sich bei Kaffee, Tee und Gipfeli bedienen. An diesem Morgen aber war sie «pumpenvoll», alle wollten sich vor dem «Härtetest» noch etwas schonen: Wie immer machte Küre die Begrüssung, stellte die Instruktoren vor und legte die Regeln fest. Dann wurden die Gruppen eingeteilt, die meisten meiner Gruppe landeten beim Instruktor Stefano, einem Tessiner.



Als wir heraustraten, war es noch kein bisschen besser: Der Regen dürfte uns den ganzen Morgen begleiten, dachten wohl alle. Wegen des Regens gibt es kaum Fotos vom Morgenprogramm, da ich praktisch beim ganzen Programm mitgefahren bin. Neben einer nassen Linse gibt's auch keine spektakulären Bilder von Schräglage - was sollen dann stehende Bilder ausdrücken? So machten wir verschiedene Fahrübungen, aber halt wenig spektakulär, da sich ja niemand auf die Schnauze legen wollte. Erst nach der Znünipause liess der Regen nach und die Sonne drückte etwas aus dem grauen Deckel.


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Endlich trocken: Das Nachmittagsprogramm



Nach dem Mittagessen war es endlich trocken: So konnten wir noch verschiedene Kurvenübungen machen, die (natürlich) alle schon kannten ... So richtig spannend waren dann die Ausfahrten, das Fahren im Realverkehr, wo wir die Gruppe aufteilten und ich als Co-Instruktor im Einsatz stand. Schliesslich fuhren wir wieder zurück, denn schliesslich lag uns noch eine lange, aber auch spannende Rückfahrt bevor.


Endlich konnten wir noch «Schräglagentraining» üben!

Gemeinsame Rückfahrt über Eriz und Entlebuch



Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum Teil nasse Fahrbahnen, aber auch wieder teilweise Regen. Damit wurde der Fahrspass etwas getrübt. In Malters verabschiedeten wir uns und jeder konnte seine eigene Heimfahrt antreten. Ich hatte noch einen Termin in Luzern, wo ich die Kollegen traf, mit denen ich Ende Mai die «Isle of Man»-Reise antrat.

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